Freitag, 25. März 2011

Was ist los?????????

Das frag ich mich seit gestern......Was ist los mit uns, mit unseren Mitmenschen????

Mach ich gestern meinen Lappi an und als erstes springt mir die Nachricht entgegen, dass ein 24jähriger Vater seinen 3 1/2 Jahre alten Sohn mit einer Motorsäge enthauptet hat und anschließend sich selber ähnlich hingerichtet hat...............
Ehrlich, mir war ganz schlecht, hab ich doch selber eine Tochter von 3 Jahren. Ich frag mich doch, in welcher Verfassung muss man sein um sowas fertig zu bringen, am eigenen Kind???????????? Ich hab ne Gänsehaut, immer noch........

Und als ob das nicht genug wäre fliegt heute Morgen die nächste krausige Nachricht durch die Medien. In Bayern wurden 2 kleine Mädels ermordet...............

Leute, wo sind wir hingekommen, dass man Kinder umbringt???????????? Ich weiss, es geschieht viel öfter als wir denken und erfahren, aber es geht mir unheimlich nahe. Vielleicht weil ich selber Kinder habe? Nein.............einfach weil ich ein Mensch bin..........aber was sind das für Menschen, die sowas tun????? Mir fehlt es an Vorstellungskraft desselbigen........

Unweigerlich denkt man in Angst an seine eigenen Kinder........wie kann ich sie noch besser beschützen? Mach ich alles richtig?
Mein Sohn (6 Jahre) geht mittlerweile allein zu seinem Freund und kommt auch allein zurück....nun ich frag mich, ob das richtig ist. Soll ich ihn nicht lieber bringen und abholen?????
Aber..............
Wie sollen sie selbstständig werden????? Behüten wir sie so über?????????

Fragen über Fragen ohne eine Antwort................Menschen, wie diese, die Kindern oder überhaupt anderen Menschen ihr Leben nehmen, solche Menschen machen mir Angst.

Kommentare:

  1. Dazu möchte ich am liebsten ganz spontan einen etwas längeren gedanklichen Excurs schreiben ...vielleicht mache icxh es... mal sehen.
    Und sei Dir sicher - so etwas gab es schon immer. Aus meiner eigenen Jugend weiß ich mindestens 1x, wo mich jemand ins Gebüsch locken wollte (ich war da so 10) - aber mein Schutzengel hat gemeint, das solle ich lieber lassen... in Hamburg nannte man solche Leute damals "Mitschnacker" (schnacken = sich unterhalten, also überreden, mit zu kommen). Heute geilt sich die Presse daran auf - Also, Kinder aufklären, immer wieder. Und logischerweise nicht überbehüten. Kinder müssen selbstbewusst mit solchen Situationen umgehen können. zu viel Angst / Furcht macht auch Kinder angreifbar.
    Lass Dich also nicht runterziehen...
    ein dickes Tröste-bussi!
    mo

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  2. Hallo Heike.


    Die Angstund deine Fragen sind "leider" berechtig. Ich sage das aber etwas vorsichtig, um nicht noch mehr Ansgt zu machen. Vorsicht hat allerdings mit "Behütung" in dem Sinne nichts zu tun. Du kannst deinen Kindern auch auf andere Art und Weise zeigen das du ihnen vertraust, sie sich entsprechend selbstständig entwickeln können. Ich weis nicht wo der Freund wohnt, aber ich würde ein 6 Jahre altes Kind solche Wege nicht unbedingt alleine gehen lassen. Ich mache mir sogar schon sorgen, wenn die "jüngste" ( 17,5 Jahre ) nicht wie anekündigt um 24 Uhr nach dem Ausgang zu Hause ist. ;-) Es muss ja nicht gewaltätiges sein was auch so passieren könte. Aber in der Hinsicht denke ich, dass es etwas mit Aufsicht zu tun hat. Und leider scheint es ja auch gerade in der heutigen Zeit weit verbreitet zu sein, dass die meisten Gewaltdelikte immer noch in den eigenen 4 Wände passieren. Und sei es durch die eigenen "vertrauenspersonen".
    Sicherlich und wirklich brauchen "auch" diese Menschen Hilfe und Unterstützung. Jedenfalls in "vielen" Fällen. Aber leider ist es auch wiederrum so, dass dabei die "Opfer" vergessen werden, diese mit entsprechenden traumatischen Erlebnissen den Rest ihres Lebens alleine dastehen. Das finde ich manchmal viel schlimmer und tragischer.
    Vielleicht bin ich in der Hinsicht zu "reaktionär" oder altmodisch. Aber ich denke das ich mit solchen Tätern kein "Mitleid" hätte und viel "härter" mit ihnen umgehen würde. Schon aus dem Grund, weil ich immer an meine eigenen Kinder denken müsste. Is halt so.
    Was ich auch schlimm genug finde, der Staat spart nicht nur im Sozialbereich, sondern auch bei entsprechender Erzeihung und Bildung. Viele Jugendämter kommen mit den Situationen garnicht klar, sind nicht genug darauf vorbereitet. Sie sind einfach überfordert. Dadurch werden oftmals die entsprechenden sozialen Anspannungen gerade in vielen gefährteten Familien nicht rechtzeitig erkannt und es kann zu den unmöglichsten Gefahrensituationen gerade für Kinder kommen. Da sollte man auch endlich ansetzen, um vielleicht gerade solche wie von dir beschriebenen Katastrophen nicht nur zu erkennen, sondern vielleicht schon im Vorfeld entsprechend reagieren zu können. Ich denke das gerade dadurch es hätte viele solcher Taten verhindert werden können. Aber wir leben ja leider in einer von "Wirtschaftlichkeit" geprägten Zeit. Der Mensch als Einzelperson hat dadurch "nur " noch einen statistischen Stellenwert. Leider und traurig. :(


    Dir und deinen Kindern wünsche ich aber dennnoch ein wunderschönes Wochenende.


    LG rolf

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  3. Hallo Heike,
    deinen Kinder immer den Rücken stärken und zu graden, aufrichtigen, freien, selbstbewußten, liebende Menschen erziehen.
    Dein Sohn soll bald in die Schule, da muß er auch üben eigene Entscheidungen zu treffen.

    Es ist nicht immer leicht.

    LG,
    Helga

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